Anleitung für Videokonsultationen

Das brauchen Sie dazu

Screen Video-Chat

Einen Computer (PC oder Mac), Notebook, Tablet oder Smartphone mit Internetzugang, der über ein Mikrophon und eine Kamera verfügt, die angeschlossen und installiert sind. Die Videokonsultation erfolgt über eine Video-App unseres Partners Nextcare Website Nextcare. Eine Anmeldung seitens des Patienten ist nicht notwendig.

So kontaktieren Sie uns per Video-Chat

Drücken Sie den grünen Button «Video-Konsultation mit dem Augenzentrum Kiener» auf der Startseite unserer Website www.augenzentrum-kiener.ch.

Icon Video Konsultation

Es öffnet sich ein neues Browserfenster mit der Aufforderung «VIDEONANRUF STARTEN» - Nach dem Anklicken dieses weissen Feldes, müssten Sie es klingeln hören. Bitte warten Sie, bis von uns jemand den Anruf entgegennimmt.
Es kann vorkommen, dass zum Zeitpunkt Ihres Anrufs alle Mitarbeiter besetzt sind. In dem Fall, können Sie uns per «TEXTCHAT» eine Nachricht schicken. Bitte hinterlassen Sie dabei Ihren Vornamen, Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Natel-Nummer. Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden. Selbstverständlich können Sie uns nach wie vor während den Bürozeiten auf der "normalen" Praxis-Telefonnummer unter 056 265 80 00 anrufen. 

Was kostet Sie diese Konsultation per Video

Die ersten fünf Minuten sind kostenlos. Sollte die Video-Konsultation länger dauern, wenden wir den offiziellen TARMED-Schlüssel für telefonische Konsultationen an (Fr. 3.31 pro Minute).

Die SW unseres Partners Nextcare beruht auf einer verschlüsselten, sicheren «Peer-to-Peer Verbindung». Die Lösung ist Schweizer Datenschutz konform und das Arztgeheimnis ist auf jeden Fall gewährleistet.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Unser primäres Ziel mit der virtuellen Dienstleistung ist, in dieser aussergewöhnlichen Zeit, vulnerablen Menschen die Möglichkeit zu bieten, eine erste Diagnose per Video-Chat zu erhalten. Damit können wir schnell feststellen ob wir Ihnen den Weg zu uns in die Praxis ersparen und Ihnen unkompliziert rasch helfen zu können.

Uns ist jedoch bewusst, dass mit dieser Technologie nur eine grobe und vorläufige Einschätzung Ihres Augenproblems möglich ist. In dringenden Fällen und bei schwerwiegenden Augenleiden werden Sie sich nach wie vor in unser Zentrum begeben müssen.

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Augen auf! Es geht um das Sehvermögen Ihres Kindes.

Publireportage in der Wochenzeitung "Rundschau",  15. August 2019

Die Augenärzte und Orthoptisten im Augenzentrum Kiener sind unter anderem auf Behandlung, Diagnostik und Therapie frühkindlicher Sehstörungen spezialisiert.
Kinder sehen die Welt mit anderen Augen – das ist im wahrsten Sinne des Wortes so. Denn für die Entwicklung des Sehens und für die Verarbeitung der Eindrücke ist die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Sehfehlern sehr wichtig. Ansonsten kann vermindertes Sehen zu Entwicklungsstörungen und Schäden führen. Durch jahrelange Erfahrung sind die Augenärzte und Orthoptisten im Augenzentrum in Bezug auf Behandlung, Diagnostik und Therapie von frühkindlichen Sehstörungen spezialisiert.

Gisela Mähr - Orthoptistin Augenzentrum Kiener

Gisela Mähr - Orthoptistin im Augenzentrum Kiener


Die Zusammenarbeit mit Kindern ist für die erfahrene Orthoptistin Gisela Mähr eine Leidenschaft mit der sie sich mit Haut und Haaren verschrieben hat. «Es ist mir ein Anliegen, andere Eltern zu sensibilisieren, das Sehvermögen ihrer Kinder im Auge zu behalten», erklärt sie und appelliert an die Verantwortlichen, ihrem Kind eine möglichst optimale Sehleistung fürs Leben zu ermöglichen.
«Je früher man eine Sehschwäche erkennt, desto wahrscheinlicher sind die Behandlungserfolge. Vorsorge zahlt sich aus. Es ist unendlich schade, wenn man das verpasst», führt sie weiter aus.
«Die Zusammenarbeit mit Kindern erfordert viel Fingerspitzengefühl und man sollte fähig sein, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären», so Gisela Mähr weiter.

Aufklärung ist wichtig, denn kaum jemand weiss, dass….
- die Sehschärfe eines Neugeborenen nur etwa zehn Prozent der Sehschärfe eines Erwachsenen beträgt und sich die Sehschärfe während des Vorschulalters entwickelt.
- wenn in dieser Zeit Störungen auftreten, wie zum Beispiel Fehlsichtigkeit oder Schielen, eine rechtzeitige Behandlung eine später unbehandelbare Sehschwäche (Amblyopie) verhindern kann.
- man etwas tun kann gegen die häufigsten Sehstörungen im Vorschulalter wie zum Beispiel Schielen, asymmetrische Fehlsichtigkeit (Anisometropie) und hohe Brechungsfehler (Refraktionsfehler).
- mehr als fünf Prozent aller Kinder unter einer anderen Art von Sehschwäche (wie z.B. Kurzsichtigkeit) leiden, die man bis zum Alter von sechs oder sieben Jahren aktiv verhindern könnte.
- wenn man mit vier Jahren eine Brille trägt, es nicht heisst, dass man mit 14 Jahren unweigerlich auch eine Brille trägt.
- je früher man eine Sehschwäche erkennt, desto besser die Behandlungsmöglichkeiten sind.

Die Kurzsichtigkeit bei Kindern hat sich in den letzten 30 Jahren verdoppelt
Ein weiteres Thema, dass global immer stärker Beachtung findet, ist die Kurzsichtigkeit bei Kindern (der medizin. Fachbegriff dazu lautet «Myopie») Auch im Augenzentrum Kiener werden immer mehr Kinder wegen Kurzsichtigkeit behandelt. Kurzsichtige Menschen sehen in der Nähe gut, aber in der Ferne schlecht.


Was kann Kurzsichtigkeit bei Kindern auslösen?
Neben der genetischen Veranlagung (ein oder beide Elternteil(e) sind bereits kurzsichtig), spielt der veränderte und extensive Medienkonsum (Smartphones, iPad & Co.) eine wesentliche Rolle. Digitaler Konsum reduziert das Sehen vorwiegend auf die Nahdistanz und das Sehen in die Ferne wird immer seltener. Der damit verbundene Mangel an Tageslicht begünstigt die Kurzsichtigkeit.

Smartphones, iPads&Co. beschleunigen die Kurzsichtigkeit

Was können Eltern tun, deren Kinder besonders gefährdet sind?
Kinder sollten so oft wie nur möglich rausgehen! Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Kinder die sich oft im Freien aufhalten, seltener kurzsichtig werden. Auf den Punkt gebracht, weniger Smartphone - mehr Tageslicht!
Eines ist klar, die Verantwortung liegt bei den Eltern. Früherkennung ist das A und O. Eltern sollten mit ihren Kindern schon im Kindergartenalter zum Augentest um allfällige Augenkrankheiten frühzeitig genug zu entdecken.


Wie kann man kurzsichtige Kinder behandeln?
Therapien mit Mehrstärken-Brillen oder - Linsen sind eine Möglichkeit. Damit kann das Augenlängenwachstum gebremst werden. Eine weitere Möglichkeit ist die tägliche Anwendung von sehr gering dosierten Atropin-Augentropfen.

 

Den Originalartikel (Rundschau, 15. August 2019) können Sie hier nachlesen.


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