Bindehauterkrankung

Krankheitsbeschrieb

Bindehauterkrankungen wie z.B. die meist durch eine virale Infektion verursachte Bindhautentzündung sind die am häufigsten vorkommende Erkrankungen des Auges. Seltener können aber auch gutartige und bösartige Tumore der Bindehaut vorkommen. Durch ihre oberflächliche Lage werden Sie meist frühzeitig erkannt.

Ursachen

Die Ursache von Bindehautentzündungen sind meist virale oder bakterielle Infektionen. Die Ursache von gut- und bösartigen Tumoren ein häufig unklar. Ein möglicher Grund, der die Entstehung und das Wachstum begünstigt, könnten UV-Strahlen sein.

Symptome

Je nach Art, Lage und Grösse des Tumors zeigen sich die Symptome unterschiedlich früh. Durch die oberflächliche Lage, fallen Veränderungen der Bindehautstruktur oder Farbe schnell auf.

Foto: Nahaufnahme eines menschlichen Auges. Eingewachsenes Gewebe auf der Bindehaut.
Flügelfell (Pterygium), eingewachsenes Gewebe auf der Bindehaut

Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt im ersten Schritt durch die Spaltlampenuntersuchung beim Augenarzt. Tumore werden entweder sofort entfernt oder es erfolgt eine Entnahme eines Gewebeanteils zur histologischen Untersuchung im Labor.

Bei einem Bindhauttumor hebt sich die Bindehaut blasenartig von der darunter befindlichen Lederhaut des Auges ab. Es entsteht eine weißlich-glasige oder hochrote, wulstartige Bindehautschwellung.

Behandlung

Bindehautentzündungen werden in der Regel mit Augentropfen behandelt. Lösen gutartige Tumore keine Beschwerden aus und stören den Patienten ästhetisch nicht, ist eine Behandlung nicht unbedingt notwendig. Ansonsten wird die Wucherung unter örtlicher Betäubung operativ durch den Augenarzt oder Augenärztin entfernt. Bösartige Tumore müssen in jedem Fall behandelt bzw. entfernt werden. Die Art der Behandlung hängt vom Tumortyp und dessen Grösse ab.

Das Pterygium (Flügelfell) wird bei uns mit Hilfe der modernsten Technik mittels “Pterygium Exzision und conjunktivalem Autograft” (PECA) operiert. Dabei wird die Bindehautwucherung vollständig entfernt und der Defekt anschliessend mit einem Transplantat der gleichen Grösse vom selben Auge gedeckt. Diese Technik ist besonders schonend und zeichnet sich durch eine extrem tiefe Rückfallrate von weniger als 5% aus. 

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